Allgemeine Informationen

Die Marktschule ist im Stadtteil Bonn-Beuel Pützchen gelegen. Das Einzugsgebiet umfasst die Ortsteile Pützchen, Bechlinghoven, Vilich-Müldorf und Neu-Vilich.

Die Schule wird von den meisten Kindern zu Fuß erreicht oder sie werden von ihren Eltern mit dem PKW gebracht. Einen Schulbus gibt es nicht. Morgens wird lediglich ein Verstärkungsbus von Neu-Vilich nach Pützchen eingesetzt.

Wegen der direkten Lage der Schule am Marktplatz, wo jedes Jahr im Herbst „Pützchens Markt“ stattfindet, wird dieses Ereignis auch in das Schulleben integriert und im Unterricht thematisiert. Während der Großkirmes wird der Altbau der Schule als Verwaltungsgebäude genutzt. Aus diesem Grund ist die Schule an „Pützchens Markttagen“ montags, dienstags und mittwochs geschlossen. Der dadurch ausfallende Unterricht wird durch bewegliche Ferientage und durch vor - und nachgeholten Unterricht aufgefangen.

 

Momentan zählt die Marktschule 370 Schüler und Schülerinnen.

Zur Zeit ist die Schule vierzügig, d.h. die Kinder werden in 16 Klassen unterrichtet. Für die Klassenbildung sind folgende Kriterien ausschlaggebend:

  • Klassengröße
  • Verhältnis Junge -  Mädchen
  • Verhältnis Kinder mit und ohne Migrationshintergrund

Inklusion

An der Marktschule ist das gemeinsame Lernen von behinderten und nicht behinderten Kindern seit über fünfundzwanzig Jahren fester Bestandteil des Schullebens. Zur Zeit werden 28 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf inklusiv unterrichtet.

Kollegium

Das Kollegium setzt sich zusammen aus der Schulleiterin Frau Brögger, sowie dem stellvertretenden Schulleiter Herr Bildstein, 25 GrundschullehrerInnen, vier SonderpädagogInnen und einer Sozialpädagoginnen. 

Muttersprachlicher Unterricht

In den Räumlichkeiten der Schule wird muttersprachlicher Unterricht in arabischer, russischer und türkischer Sprache am Nachmittag ein Mal pro Woche angeboten. 

Deutschkurs für Kinder ohne deutsche Sprachkenntnisse

Zweimal wöchentlich findet hier nachmittags ein Deutschkurs für Kinder ohne deutsche Sprachkenntnisse statt.

Räumlichkeiten

Das alte Schulgebäude wurde im Jahre 1895 erbaut und seit Gründung der Gemeinschaftsgrundschule letztmalig im Jahre 1998 ausgebaut. Im Jahr 2005 wurden an der Schule umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Zum Schulgelände gehören ein asphaltierter Schulhof und die Turnhallenwiese. Letztere wurde in den vergangenen Jahren als Spielfläche neu gestaltet.

Die Räumlichkeiten der Marktschule gliedern sich in fünf Bereiche:

Im Altbau der Schule befinden das Lehrerzimmer, die Aula, ein Klassenraum, ein Raum der Mensa, das Sekretariat, das Schuleiterbüro sowie zwei Räume des Offenen Ganztags.

Im Anbau der Schule werden im Obergeschoss vier Klassen unterrichtet. Im Erdgeschoss ist die Ausgabestelle sowie eine weiterer Raum der Mensa. Hier finden sich auch der Hausmeisterraum von Herrn Gruntz und der Erste-Hilfe-Raum. Im Untergeschoss sind zwei weitere Klassenräume. Darüber hinaus gibt es hier auch einen Werkraum.

Im Neubau befinden sich sechs Klassen sowie der Streitschlichterraum.

Ein Raum des Pavillons wird durch die OGS sowie als Förder- und Differenzierungsraum genutzt. Ebenso befindet sich im Pavillion der Musikraum.

Im Ergänzungsgebäude werden zwei Klassen unterrichtet. Dort ist auch unsere Schulküche untergebracht, die von allen Klassen genutzt werden kann.

Weiterhin gibt es auf dem Gelände der Marktschule eine Turnhalle

Die Marktschule hat sich seit Sommer 2012 auf den Weg gemacht, das Betreuungskonzept des Offenen Ganztags neu zu gestalten. Zunehmend werden die Klassenräume auch im Nachmittag von den Gruppen des Offenen Ganztags genutzt. Zur Zeit sind 218 Kinder der Marktschule im Offenen Ganztag.

Soziales Miteinander

Seit 2003 wird die Streitschlichtungsmethode „STOPP! Kinder gehen gewaltfrei mit Konflikten um“ in regelmäßigen Projekttagen an der Schule thematisiert.

Die Kinder werden in Gesprächen und Rollenspielen angeleitet über Gefühle zu sprechen. Sie sollen lernen sich gegenseitig zu respektieren und ohne Gewalt und Schimpfwörter Konflikte zu lösen. Die sogenannte „Stopphand“ ist jedem Kind bekannt. Sie kann und soll gezeigt werden, wenn ein Streit zu eskalieren droht. Zusätzlich werden einige Kinder der dritten Schuljahre zu „Streitschlichtern“ und „Ersthelfern“ ausgebildet. Diese unterstützen in den Hofpausen die Aufsicht führenden LehrerInnen.